Außerordentliches Treffen / Umgestaltung Fußgängerzone

Darum ging es in der außerordentlichen Monitoring-Sitzung am 11.02.2021

  1. Warum eine außerordentliche Sitzung einberufen wurde:

Es ging bei dem Treffen um die Neugestaltung der Beilstraße. Als vor mehreren Monaten der Grundplan zur Neugestaltung der Beilstraße feststand, regte sich widerstand in der Jungbuschbevölkerung. Konkret ging es um die geplante Zufahrt von der Jungbuschstraße in die Beilstraße, die Zufahrt von der Böckstraße Richtung Beilstraße, Sitzmöglichkeiten vor den gastronomischen Betrieben in der Beilstraße sowie um Fahrradstellplätze. 

Das spontan anberaumte Treffen von Stadt und Monitoringgruppe sollte diesen Unstimmigkeiten durch Kommunikation und (womöglich) neue Denkansätze in einer für alle Beteiligten kompromisshaften Art und Weise entgegenwirken. Hierbei wird das Ziel der Umgestaltung (kraftfahrzeugfreie Aufenthaltszone mit hoher Qualität und Vorrangstellung für Bewohnerinnern und Bewohner, insbesondere für Kinder) immer berücksichtigt. 

  1. Ergebnis

TOP 1 (einziger TOP): Umgestaltung Fußgängerzone in Beilstraße

  1. Zufahrt Böckstraße in Beilstraße: Stadt und Monitoringgruppe verständigten sich darauf, die Zufahrt durch aufstellbare Poller in einer mehrmonatigen Testphase auszuprobieren. Die Poller sollen durch einen Schlüssel auf und abgebaut werden können. Die umlegbaren Pfosten sollen mit einem Mechanismus ausgestattet sein, bei dem der Schlüssel nur entnommen werden kann, wenn der Pfosten wieder hochgeklappt ist. Hintergrund hierzu sind Bedenken wegen der Sicherheit (z.B. Unfallgefahr durch am Boden liegende Poller). Die Schlüssel werden an sämtliche Akteure (aus der Beilstraße) verteilt, die ein Zugangsrecht haben (z.B. Gastronomen wegen Anlieferung). Im Sinne einer Solidargemeinschaft verpflichteten sich alle anwesenden künftigen Schlüsselbesitzer einen Schlüssel dann weiter zu geben, wenn dies erforderlich ist (z.B. wenn ein Anwohner umziehen will und deswegen sein Auto vor der Tür parkt, um Möbel zu transportieren). Es wird jedoch darauf geachtet, dass die Schlüsselvergabe nicht exzessiv gehandhabt wird, denn Sinn und Zweck der Umgestaltung ist die echte Erschaffung einer Fußgängerzone. Ein Rückbau ist nach Durchlauf der Testphase immer noch möglich.
  1. Sitzgelegenheiten: Alte Sitzbetonteile sollen entfernt und stattdessen Holzsitzpodeste errichtet werden. Diese sollen auf der „Wohnzimmerseite“ (Spielplatz, Piazza und Verlängerung) platziert werden. Dafür wird auf Wunsch der Gastronomen auf Holzpodeste in der Zone zwischen Jungbuschstr. und ca. Höhe Burger Bar Henriette verzichtet. An dieser Stelle haben die Vertreter:innen der Kinder, Jugendlichen und Familien etwas zurückgesteckt. Danke dafür. Aus dieser Vorgehensweise entstünde dann eine Situation in der FGZ, dass im einen Teil der Straße (Richtung Jungbuschstr.) der Akzent mehr auf Gastronutzung gerichtet ist und im anderen Teil (Böckstr.) der Akzent auf das Quartiers“wohnzimmer“ (fairer Ausgleich der Interessen)
  1. Fahrradverkehr: Wir empfehlen, das langsame und achtsame Fahrradfahren auf der FGZ weiterhin zu ermöglichen. Allerdings sollen die Fahrradabstellplätze nicht in der Mitte der FGZ platziert werden, sondern in den Randbereichen.
  1. Entsiegelung: Eine Entsiegelung ist nicht ausgeschlossen, jedoch im ersten Schritt der Umgestaltung noch nicht berücksichtigt. 
  1. Ergänzung: Stromanschluss: Vertreterin der Stadt und Michael Scheuermann kommunizieren einen dringend notwendigen Stromanschluss Nähe Betonbühne am Trafohaus. Das Gemeinschaftszentrum Jungbusch ist ggfs. bereit als Nutzer für die laufenden Betriebskosten zu fungieren. 

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