Bericht vom 23.05.2022

TOP 1: RÜCKBLICK und Gespräch mit Praxisteam aus Jungbusch (Vereinigung hauptamtlicher Mitarbeiter der Stadt zur Problemanalyse im Jungbusch)

a Gespräch mit Vertretern des Praxisteams

Positionspapier zur aktuellen Lebenssituation der Familien im Jungbusch-Vorstellung. 

Die Lebenssituation der Familien im Jungbusch hati sch seit dem Positionspapier 2018 verschlechtert. Frau Birgit Schreiber, Vertreterin des Praxisteams spricht über Beteiligung von Kinder und Jugendlichen (Werftstraße oder Kinderspielplatz Beilstraße; Bei der Kirchenstraße im Hafengebiet wäre ein weiterer Spielplatz denkbar gewesen. Daraus wurde allerdings nichts). 

Fokus liegt weiterhin bei den Studierenden, Gründerinnen und Gründer, Kulturschaffenden und Partygästen. Daher ist die Frage: Ist es gewollt, dass Familien den Jungbusch verlassen, nachdem die Kinder die Schule verlassen haben? 

Verwaltungsaufwand der Einrichtungen ist gestiegen (z.B. Kita-Anmeldung dauert 2-3 Arbeitsstunden). 

Verbesserungsvorschläge: 

-Gleichberechtigte Förderung von Kunst und Familie. 

-Hohe Fluktuation der Bewohnerschaft und fehlende Mittelstandsfamilien:Mehr Mittelstandsfamilien führen dazu, dass Werte, Regeln und Traditionen besser vermitteln werden. Fehlt es an solchen Familien (wie im Jungbusch) bedarf es verlässlicher hauptamtlicher Akteure, die diese Funktion übernehmen. Grundsätzlich bräuchte es ca 100 Mittelstandsfamilien bei 200 Kindern. Aktuell haben wir 20 solcher Mittelstandsfamilien. 

-Förderung von Integration, gerade in Schulen (z.B. Bildungsangebote für Eltern),

-Familienfreundliche Gastro (z.B. besondere Angebote)

-Kontakte mit Studierenden und Hinweis auf die Jungbuschvereinbarung (insbesondere mit Fokus auf die Partybegehung der 1.Semester). 

-Familienfreundlicher Wohnraum,

-Sitzplätze in der Beilstraße ohne konsumieren zu müssen und ohne dass die Kinder weggeschickt werden. 

– Vertreterin Stadtjugendring: Sicherheit der jungen Mädchen (1. Klasse) fördern. In bestimmten Ecken (z.B. am Anker oder am türkischen Markt) Abends-diese Orte werden vermieden. In der Winterzeit werden diese Orte garnicht mehr für den Weg in den Jungbusch rein gesucht. 

-Positive Beispiele: Kombüse-sehr kooperativ und auch Sponsor bei runter grate (Rennen im Jungbusch für die Bewohner), schlechtes Beispiel Henriette Burger (rund um die Uhr „Herren Gedeck“), Taproom auch schlechtes Beispiel; ein großes Anliegen: Alkoholkonsum bzw. Alkoholverbrauch regulieren. „Fräulein Riesling“ (gastronomischer Anbieter im Jungbusch) macht Touren, die am Spielplatz stattfinden. 

Erwiderung von Christian Erhardt: Man hat als Gastronom eine Vereinbarung getroffen, sichtlich angetrunkenen Personen keinen Alkohol mehr zu verkaufen. Weiter müssen Gastronomen überleben und dem normalen Tagesgeschäft nicht möglich zu überleben momentan. 

Problemanalyse: Immer noch Magnet für Party. Ausgleichsflächen schaffen. Z.B. Franklin? 

Problem:Stadtmarketing wirbt mit „pulsierendem Jungbusch“ .

-Schule und Bildung: Ausgangslage: Hoher Anteil mit nichtdeutscher Muttersprache (>90%). Lösung: Personelle und finanzielle Ressourcen aufstocken). 

-Förderung der Integration: 

Auch hier personelle Entlastung von verlässlichen Ansprechpersonen. Problem: Personelle Aufstockung im Bildungsbereich (z.B. Schule) momentan aufgrund Aussagen des Bildungsministeriums nicht vorgesehen (Theresa Schopper-Grüne). 

-Nutzung des öffentlichen Raums für Familien als Spiel-und Begegnungsraum sichern:

Maßnahmen gegen Wildpinklen auf Spielplätzen (Bewegungsmelder am Spielplatz), es bedarf einer langfristigen Spielplatzbetreuung; Glas usw. auf dem Boden am Spielplatz. Hinweisschilder am Spielplatz möglich; 

Vorschlag Robert Gaa (Nachtbürgermeister): Pinkeln am Spielplatz mit öffentlicher Toilette; Praxisteam lehnt dies strikt ab. Toilette an der Promenade möglich. 

-Wenige Spielangebote: Aber die, die es gibt (z.B. Bolzplatz)-werden vertrieben von den Studierenden; Hier: Kommunikation (z.B. Schilder), dass Spielplatz/Bolzplatz in erster Linie den Kindern vorbehalten sein sollte. Problem generell: Öffentlicher Spielraum wurde allen weggenommen. Momentan spielt die Situation in der Beil-und Werftstraße: das ist problematisch. 

-Die alteingesessenen Familien (in den letzten 20 Jahren), die gemeinsam verbandelt waren (Deutsche, Türken, Italiener etc.) stehen nicht mehr so in Verbundenheit wie damals. Neue Begegnungen hierfür wieder schaffen. 

-Vertreterin von Jugendlichen: Vorschlag: Frau Meryem Besli (stammt selbst aus Praxisteam) bzw. als Tandemvariante (eine Hauptamtliche und eine Ehrenamtliche-Person); 

-Steffi: Problem: Mehrere Wochen Ferien führt dazu, dass das Bildungs-und Teilhabepaket nicht in Anspruch genommen werden kann. 

Weiter haben sich Kinder am kleinen Spielplatz verletzt (Glasscherben reingetreten); Auch ist ein Baum umgefallen (dies war ein gekennzeichneter Baum), somit war es bekannt im Vorfeld. Allerdings kann man nie genau sagen, wann ein Baum genau stirbt. Manche Stämme sehen nicht so stabil aus. 

b. Whatsappnummereinrichtung für Beschwerden (Christian Erhard). 0163-293 17 18

c. Gemeinsame Malaktion (Jon, Robert, Laura)

d. Nutzungskonflikt Bolzplatz Jungbusch (Michael und Karim)

TOP 2: Nachtleben

a. Ergebnisse Runder Tisch Sicherheit

FB 31 (Sicherheit und Ordnung) sagte, dass es momentan sehr schlimm sei. Robert war verdutzt, da ihm in der letzten Zeit kaum Beschwerden angetragen wurden. Die Dialogbasis der letzten Jahre (konstruktiv) sollte nicht verloren gehen. Man muss nach wie vor gezielt auf eigene Gastronomen zugehen. 

Problem also momentan die Undifferenziertheit der Beschwerden; (genaue Problem/Lärmanalyse); 

Zwei Punkte die wichtig waren und die man mitnehmen kann: Vereinheitlichung von Lärmregulierung in gastronomischen Betrieben (z.B. gleiche Fenster); Weiter auch Befürwortung der Verzahnung der Arbeit von Nachtschichtlern und Türstehern. 

b. Aktuelles

Mira: im Hinterhof vom Nelson schallt es sehr.

Aschran: Die meisten Besucher der Gastronomien sind in der Regel nicht die lauten sondern die, die sich Alkohol woanders besorgen und dort konsumieren. 

Verbot von Glas zu gewissen Zeiten? Dies wird überprüft.

TOP 3: Nachtwandel

Sachstand: Nachtwandel 2022: Vorsichtiger Optimismus. Die Besucher des Nachtwandelworkshops sind dafür. Weiter war dort Diskussionsthema, was man verändern soll, z.B: den Freitag so zu lassen, wie er ist und den Samstag früher beginnen und früher auslaufen lassen (z.B. gegen 16-17 Uhr beginnen); Weiter Kinderangebot (z.B. Kinderparkour); Vor den Sommerferien den Aufruf, an alle die mitmachen wollen und nach den Sommerferien in die konkrete Planung. Im September dann Absprache mit den Sicherheitsbehörden; Einige Gastronomen, die beim Nachtwandel mitmachen mit einem Sozialprogramm bekommen eine Sonderzulassung, um nach 23 Uhr noch ausschenken zu dürfen.

TOP 4: Auffrischung Jungbuschvereinbarung

vertagt

TOP 5: Kinder und familienfreundlichen Jungbusch

a. Fußgängerzone Beilstraße Vorort Termin

Problem der fehlerhaften Kommunikation (falsche Planungen): der FB-Leiter hatte bei den Vor-Ort-Terminen damals kein Protokoll geführt-deshalb kam es wohl zu einer fehlerhaften Kommunikation bezüglich der geplanten Veränderungen; Wir wollen eine 4/4 Fußgängerzone; Aktuell sind Pfosten da-und eine einzige Zufahrtsmöglichkeit; Weitere Planung dauert erneut (rund ein Jahr).  

b. Gemeinschaftsaktion „Aktionswochen Kultur am Platz“ 

zwischen Mitte Juni-Ende Sommerferien-Umgestaltung 

Quartiersplatz-Man will einige Kulturveranstaltungen machen,

 um auf diverse Umgestaltungsmöglichkeiten am Quartiersplatz aufmerksam zu machen und um herauszufinden, was sorgt tatsächlich dafür, dass

der Platz mehr von den Leuten angenommen wird. 

Es gibt einen Finanzierungstopf Aktionsfond „urbane Interaktion“ für solche Projekte (Projekte der Umgestaltung); TOP 7: Corona

Möglichkeit, dauerhafte Impfmöglichkeit im Quartier zu ermöglichen. Die Inzidenz wird steigen. 

TOP 6: Muezzin-Ruf

Die Monitoringgruppe hat grundsätzlich keine Einwände gegen den Muezzin-Ruf. Es kommt auf die Häufigkeit sowie auf die Intensität an. Wir vermuten (kein sicheres Wissen), dass der Muezzin-Ruf Freitagmittags sein könnte. Hierzu wird für die nächste Sitzung (21.06.2022) ein Vertreter aus der Ditib-Gemeinde eingeladen. 

TOP 7: Sonstiges

a. Öffentlichkeitsarbeit (Website); Es wird immer noch eine Vertretung gesucht. 

b.etc.

c. Ines Joneleit: Verabschiedung, da sie es zeitlich nicht hinbekommt. 

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